So erzielt Dauerwerbung auf Plakaten Wirkung

Dauerwerbung ist ein beliebtes Mittel, um Kunden direkt in die nächste Filiale des eigenen Unternehmens zu führen. Aber auch allgemeine Imagepflege kann durch die dauerhafte Präsenz an wichtigen Plätzen oder Verkehrspunkten betrieben werden. Neben Litfaßsäulen, Hauswänden oder Leitsystemen können dabei vor allem Plakate als Werbeträger für die Dauerwerbung dienen. Damit die Plakatwerbung wirklich Erfolg hat, müssen Werbetreibende allerdings spezifische Besonderheiten des Werbemittels und der Dauerwerbung an sich kennen. Welche das sind, zeigt der folgende Ratgeber.

Wozu eignet sich Dauerwerbung auf Plakaten?

Damit eine Werbemaßnahmen Erfolg haben kann, muss zunächst ein klares Werbeziel formuliert werden. Dieses muss entsprechend mit den Charakteristika des Werbeträgers übereinstimmen. Mit Dauerwerbung im Allgemeinen lassen sich grundsätzlich zwei verschiedene Ziele verfolgen:

  1. Die Werbemaßnahmen dienen dazu, den Kunden den Weg in den nächsten Point-of-Sale zu zeigen. Über großflächige Plakate mit auffälligen Pfeilen oder Angaben zur Entfernung wird darauf hingewiesen, wo sich die nächste Filiale befindet.
  2. Gleichzeitig kann mit Dauerwerbung auch allgemeine Imagepflege betrieben werden. Befindet sich etwa ein Plakat an einer bestimmten Stelle in der U-Bahn, werden Berufspendler jeden Tag auf die eigene Marke hingewiesen.

Hieraus leitet sich direkt ab, wozu Dauerwerbung nicht genutzt werden kann. Hinweise auf kurzfristige Aktionen wie besondere Rabattprogramme oder aber

Wo können Plakate dauerhaft eingesetzt werden?

Besonders bei Dauerwerbung ist die Wahl des Standorts von entscheidender Bedeutung. Sollen hierzu Plakate genutzt werden, grenzen sich die Möglichkeiten aufgrund der Verfügbarkeit von Plakatwänden weiter ein. Wer mit Dauerwerbung auf den nächsten Point of Sale hinweisen möchte, muss die Werbemaßnahme im nahen Umkreis der Filiale durchführen. Nah meint dabei eine Entfernung von maximal zwei Kilometern. Besser: Das Geschäft ist binnen weniger Minuten zu Fuß zu erreichen.

Wer hingegen an der generellen Imagepflege interessiert ist, hat etwas mehr Auswahl. Denn Flächen für die Anbringung von Plakaten sind sowohl in größeren als auch in kleineren Städten weit verbreitet. Hier bieten sich folgende Standorte für die Dauerwerbung an:

  • Bushaltestellen
  • Parkhäuser
  • U-Bahn-Stationen
  • Viel befahrene Straßen

Vor- und Nachteile von Plakatwerbung

Plakatwerbung bietet grundsätzlich den Vorteil, dass sie auffällig ist. Insbesondere großflächige Plakatwände stechen direkt ins Auge. Aber auch kleinere Plakate können für Aufmerksamkeit sorgen, wenn sie sich etwa farbenfroh vom sonst tristen Eingang der U-Bahn-Station abheben. Darüber hinaus ist eine zielgruppenorientierte Streuung möglich, weil die Zielgruppe anhand von soziodemografischen und geografischen Merkmalen selektiert werden kann. Beispielsweise ist es möglich, die Plakate lokal, regional oder national zu streuen.

Als größter Nachteil – gerade in Bezug auf Dauerwerbung – ist anzuführen, dass auf Plakaten nur sehr kurze Werbebotschaften transportiert werden können. Zudem ist Plakatwerbung an sich unflexibel, was allerdings bei der dauerhaften Durchführung der Werbemaßnahme wenig störend ist. Allerdings bedarf die Gestaltung des Plakats guter Ideen und Konzepte, um wirklich hohe Werbeeffekte erzielen zu können. Zwar gilt das natürlich für alle Werbemaßnahmen, bei Plakatwerbung ist dies aufgrund der Inflexibilität und der geringen Verwendung von Schrift besonders wichtig.

Die Wahl des richtigen Standorts

Nachdem die generellen Möglichkeiten für die Durchführung von Dauerwerbung evaluiert worden sind, müssen sich Werbetreibende um die Suche nach dem perfekten Standort kümmern. Anhand folgender Faktoren kann dieser ausgewählt werden:

  • Zielgruppe
    Kleinere Streuverluste sind bei Dauerwerbung unvermeidbar. Aber: Diese können stark eingedämmt werden, wenn die Zielgruppe genau definiert ist. Studenten können beispielsweise kaum über Plakatwerbung in Parkhäusern erreicht werden, weil sie über keine eigenen Fahrzeuge verfügen. Gleichzeitig ist es schwer möglich, eine typische Familie mit Kindern über Werbemaßnahmen in U-Bahnen auf die eigene Marke aufmerksam zu machen. Werbetreibende achten dabei aber nicht nur auf den generellen Typ des Standorts (Bushaltestelle, U-Bahn, Parkplatz), sondern auch auf den spezifischen Ort. Befindet sich ein Sportplatz in der Nähe der Bushaltestelle? Wird die U-Bahn-Station von Pendlern genutzt? Gehört der Parkplatz zu einem großen Kaufhaus?
  • Konkurrenz
    Auch wenn die eigenen Plakate noch so auffällig sind, durch zu viel Konkurrenz in der Umgebung sinkt der Werbewert. Denn in diesem Fall dienen die Plakate nicht mehr als Eye-Catcher, die sich von der Umgebung abheben. Vielmehr gehören sie zum „Landschaftsbild“, so dass die Werbemaßnahmen vom Verbraucher nicht mehr wirklich wahrgenommen werden. Zwar lässt sich Konkurrenz nicht komplett vermeiden, gerade beim Hinweis auf die nächste Filiale sollte aber auf ein gewisses Alleistellungsmerkmal geachtet werden.
  • Verfügbarkeit
    Plakatwerbung ist eine beliebte Form der Außenwerbung. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten zur Anbringung relativ stark eingeschränkt, was die Verfügbarkeit insbesondere in Großstädten stark eingeschränkt. Es ist daher ratsam, frühzeitig mit der Suche nach einem passenden Anbieter zu beginnen.
  • Kosten
    Auch die Kosten spielen bei der Standortsuche eine Rolle. Hier ergeben sich sowohl regionale als auch lokale Unterschiede, die vom Werbetreibenden einkalkuliert werden müssen.

So führen Werbetreibende Kunden zum nächsten Point of Sale

Die Gestaltung des Plakats ist von essenzieller Bedeutung für den Werbeerfolg. Soll dem Kunden der Weg in die nächste Filiale gezeigt werden, besteht das Plakat nur aus drei inhaltlichen Aspekten:

  1. Entfernung zum Zielort
  2. Logo des Unternehmens
  3. Großer Pfeil oder Hinweisschild

Je nach Größe des Plakats findet auch ein kurzer Spruch Platz auf dem Werbeträger. Eine bekannte Fast-Food-Kette wirbt etwa mit „Hunger? Nur noch 500 Meter bis zum Ziel.“ Längere Botschaften oder gar Texte sollten auf keinen Fall verwendet werden.

Rein optisch gilt es, das Plakat möglichst auffällig zu gestalten. Signalfarben wie Rot eignen sich, um den Pfeil und die Entfernung anzugeben. Für den Hintergrund kann eine ebenfalls auffällige Farbe wie etwa gelb verwendet werden. Das eigene Unternehmenslogo sollte sich von den anderen beiden Symbolen abheben, um für maximale Aufmerksamkeit zu sorgen.

Gestaltungstipps für Plakate zur allgemeinen Imagepflege

Auch bei der generellen Imagepflege gilt: Das Plakat muss auffallen. Werbetreibende sollten das Logo des Unternehmens sowie einen Leitspruch in den Mittelpunkt der Maßnahme stellen. Weil die Dauerwerbung über mehrere Monate oder sogar Jahre an Ort und Stelle verbleiben soll, ist der Hinweis auf bestimmte Produkte nicht wirklich ratsam. Zu schnell können sich hier wichtige Änderungen ergeben.

Wenn eine bestimmte Leistung in den Fokus gerückt werden soll, dann handelt es sich um allgemeinere Serviceleistungen. Ein Möbelhaus könnte beispielsweise mit einem Transport- und Aufbauservice werben. Auch allgemeinere Formulierungen wie „Die besten Fernseher finden Sie immer bei uns“ können das Produktangebot bewerben, ohne dabei auf spezifische Artikel einzugehen.