Ab wann ist überhaupt von Dauerwerbung zu sprechen?

Dauerwerbung ist ein beliebtes Mittel, um Kunden kontinuierlich auf die eigene Marke oder einen bestimmte Point-of-Sale aufmerksam zu machen. Dabei kommen verschiedene Mittel der Außenwerbung zum Einsatz, die über einen längeren Zeitraum geschaltet werden. Doch ab wann ist eigentlich von Dauerwerbung zu sprechen?

Dauerwerbung: Definition nicht einheitlich

Zunächst soll an dieser Stelle eine Definition des Begriffs Dauerwerbung an sich erfolgen. Ein Lexikon meint hierzu sinngemäß:

„Dauerwerbung umfasst alle Maßnahmen der Außenwerbung, die über einen längeren Zeitraum geschaltet werden. Dazu gehörten insbesondere Werbung an Fassaden, Giebeln, Dächern, Neon- und Lichtwerbung sowie die Fahrzeug-Werbung.“

Es wird allerdings in der Theorie nicht weiter spezifiziert, was über „einen längeren Zeitraum“ genau meint. Werden andere Begriffsdefinitionen aus der Betriebswirtschaftslehre herangezogen, bei denen von längeren Phasen gesprochen wird, sind zumindest einige Monate, teils mehrere Jahre gemeint.

Praxis zeigt: Dauerwerbung verweilt über Jahre am gleichen Platz

Abhilfe kann ein Blick in die Praxis schaffen, denn Werbeagenturen wie z.B die OMNI-MEDIA Werbung Gmbh wissen relativ genau, wie lange Maßnahmen für die Dauerwerbung gebucht werden. Mindestens 6 Monate, in der Regel sogar minimal 1 Jahr lang verweilen die Werbemaßnahmen an Ort und Stelle. Einige Kampagnen können sogar erst gebucht werden, wenn ein Vertrag über noch längere Zeiträume abgeschlossen wird.

Meist verlängern Unternehmen diese Verträge jedoch ohnehin, schließlich soll durch die Dauerwerbung ein dauerhafter Effekt erzielt werden. Und dies meint hier tatsächlich, dass ein Ende der Maßnahme offen ist. Zu vorzeitigen Abbrüchen kommt es in der Regel nur, wenn etwa die Werbung geringe Response-Quoten erzielt, sich das Unternehmen komplett neu ausrichtet oder sich der Standort der Dauerwerbung verändert. Ein bekanntes Beispiel zur Laufzeit der Dauerwerbung:

Schon seit Jahrzehnten leuchtet am Times Square in New York die bekannte Cola-Werbung, ohne dabei grundlegend verändert worden zu sein. Sie wird mittlerweile nicht einmal mehr bewusst als Werbung wahrgenommen, sondern ist an sich bereits zur kleinen Attraktion geworden.

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