Fassadenwerbung: Der Klassiker der Außenwerbung neu aufgelegt

Fassadenwerbung ist der Klassiker unter den Außenwerbungen. Groß- und Kleinstädte und sogar kleinere Ortschaften bieten genug Fläche, um den Außenraum effektiv zu nutzen. Dabei können Werbeaufsteller, Schilder aller Art und leuchtende Hinweise zum Einsatz kommen. Und auch handgemalte Werbegemälde treffen wieder auf rege Begeisterung unter Kunden. So nutzen Sie Fassadenwerbung ideal.

Werbeflächen mit Tradition

Die Nutzung der Fassaden und Giebelflächen als Ort für großflächige Werbung hat seit Jahrhunderten Tradition. Schon immer war dies innerhalb von Siedlungen die einfachste Möglichkeit, viele Menschen zu erreichen.

Bereits die alten Römer nutzten den öffentlichen Raum um Nachrichten zu teilen. Die ersten Graffitis stammen aus dieser Zeit vor über 2.000 Jahren. In den Hochzivilisationen wurden bereits die ersten Parolen, Gedichte, Notizen, aber auch Werbeaufschriften an den Wänden hinterlassen. Und wenn die Kunden unzuverlässig waren, notierten Händler auch das an der nächsten Häusermauer.

Heute wird Fassadenwerbung durch professionelle Werbeunternehmen platziert. Die Flächen dafür stellen private Unternehmen, Stadt und Kommune zur Verfügung.

So wirkt Außenwerbung

Den öffentlichen Raum durch großformatige Werbemittel als Werbeträger zu nutzen, setzt immer auch eine gute Kampagne voraus. Unternehmen leiten potentielle Kunden beispielsweise mit dauerhafter Giebelwerbung zu sich. Eine große Aufschrift „Discounter in 100 Metern, mit eigenem Parkplatz“ zieht auch solche Passanten an, die eigentlich ein anderes Ziel verfolgten. Der Anblick einer gut platzierten Außenwerbemitteilung lässt zig Gedanken aufkommen, was man doch noch unterwegs besorgen könnte.

Sie profitieren jedoch in jeder Branche von der Nutzung der Plakatwände, Schilderstandorten und Displays. Solange Sie eine Dienstleistung oder ein Produkt anbieten, das von einem Teil der Fußgänger und Autofahrer gebraucht wird, locken Sie die Kunden durch die Werbung an.

Das erreicht Fassadenwerbung wirklich

Eine solche Kampagne ist online nicht möglich. Sie müssten zahlreiche Medien und Plattformen wie Maps, Facebook und Instagram verbinden, um unterwegs den gleichen Effekt zu erzielen.

Der Kunde soll durch außen platzierte Werbung:

  • Erfahren wo sich Ihr Unternehmen befindet
  • Was Sie anbieten
  • Wie er Sie besuchen oder erreichen kann
  • Welche aktuellen oder dauerhaften Aktionen bestehen
  • In seinem Alltag verlangsamt werden, um Werbung zu konsumieren
  • Einen Verkaufswunsch entwickeln

Eine gute Fassadenwerbung erfüllt die meisten dieser Punkte mit Leichtigkeit. Dabei sparen Unternehmen besonders durch dauerhafte Werbeplatzierung bares Geld.

Diese Zielgruppen spricht Fassadenwerbung an

Jeder, der sich im öffentlichen Raum an der Stelle bewegt, wo Ihre Fassadenwerbung sich befindet, nimmt die Werbung wahr. Die verschiedenen Mittel sorgen jedoch für eine Rangfolge, wer die Werbung am ehesten beachtet.

Werbeaufsteller werden fast ausschließlich von Fußgängern gesehen. Sie müssen sie umgehen und werfen daher einen Blick darauf.

Werbeschilder unterliegen zwar gesetzlichen Regelungen, nicht wie Verkehrsschilder auszusehen, aber sie sprechen am ehesten Auto- und Fahrradfahrer an.

Leuchtreklame kommt erst nachts so richtig zur Geltung. Diese Fassadenwerbung spricht Fußgänger in ihrer Freizeit an.

Hinweisschilder helfen Menschen, die bereits nach Ihrem Unternehmen suchen, aber auch Fußgängern und Autofahrern. Sie enthalten häufig eine Wegbeschreibung.

Stadtmöbel oder Fassade?

Nicht jede Werbefläche im Außenbereich befindet sich an einer Wand oder auf einem Schild. Auch sogenannte Stadtmöbel bieten Werbeplätze. Häuserruinen mit verschlossenen Fenstern und Türen, Stromkästen, Ampeln oder Banken sind solche Gegenstände. Hier dürfen Sie nur dann Werbung befestigen, wenn die Fläche als Werbefläche ausgewiesen ist. Eine gute Kampagne wird von den meist kleinformatigen Plakaten jedoch effektiv unterstützt.

Fassaden bieten Platz für große Werbung. Je umfassender das Motiv, desto eher eignen sich die großen Flächen zur Miete. Hochqualitative Fotos und Grafiken sind hier ein Muss. Passanten sehen jeden noch so kleinen Makel.

Back to the roots: Gemalte Fassadenwerbung

Oft gelten Sie als Streetart, doch dahinter steckt gern Fassadenwerbung. Gemälde, die eine leere Häuserfassade oder Giebelfläche verschönern, verleiten neben dem Stehenbleiben und Betrachten auch zum Fotografieren. Sie können daher auch als viraler Wow-Effekt genutzt werden. Immer häufiger engagieren kleine Unternehmen daher für ihr Geschäft im gleichen Haus oder nebenan Künstler, die mehr als das Werbeminimum illustrieren. Je aufwändiger die Fassadenbilder, desto effektiver die Werbung selbst.

Guerilla-Werbung und legaler Rahmen

Nicht alle Unternehmer halten sich bei viralen und Guerilla-Kampagnen strikt an das Gesetz. Auch in Sachen Fassadenwerbung kann ein aufmerksamkeitssteigernder Spannungsbogen aufgebaut werden. Leisten können sich diese Verstöße jedoch nur große Unternehmen. Zwar sind Bußgelder häufig einfacher zu begleichen, als Genehmigungen einzuholen. Entstehen bei Gemälden über Nacht, Umbauten oder Werbegrafiken auf dem Boden der Fußgängerzone jedoch Schäden, kann es teuer werden.

Dennoch sorgen Werbe-3D-Bilder im Boden, kreative Umgestaltung von Zebrastreifen oder plötzlich begrünte Häuser für das, was der Werbefachmann sich wünscht – hohe Aufmerksamkeit und steigende Umsätze.

Welche Fassadenwerbung nutzt Ihr Unternehmen? Planen Sie jetzt Ihre nächste Kampagne mit einer noch größeren Auswahl an Werbemitteln!

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